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Ein Liebhaber-Modell aus längst vergangen Tagen (Bericht der Fachzeitschrift "busblickbunkt")

Als Zeichen der Dankbarkeit gegenüber seiner Mutter, Christiane Will, hat Alexander Will, Geschäftsführer von Will-Reisen, ihr einen Setra S 130 gekauft. Der Oldtimer soll sie an alten Zeiten und ihre Anfänge als Busfahrerin erinnern. Bus Blickpunkt sprach mit Alexander Will

Im Fuhrpark von Will Reisen befinden sich etliche alte Schätze, die Geschäftsführer Alexander Will als Liebhaber von Oldtimern nach und nach erworben hat. Neben PKW, wie beispielsweise einem Chevrolet aus den USA, sind das auch alte Oldtimerbusmodelle, die aus längst vergangenen Tagen stammen und so ihren ganz eigenen Charme für Liebhaber haben.
Ein Bus hat für ihn eine besondere Bedeutung: Es ist ein Setra S 130, den er seiner Mutter zum Geschenk gemacht hat. Christiane Will ist selbst früher als leidenschaftliche Fahrerin aktiv gewesen und verbindet eine Vielzahl an Erinnerungen mit dem Oldtimer.
Als sie gemeinsam mit ihrem Mann Heinz Will das Unternehmen im Jahre 1975 gründete, lag es auf der Hand, dass sie einen Busführerschein macht, was für eine Frau zur damaligen Zeit nicht gerade gewöhnlich war. "In den 70ern hatten viele Frauen, insbesondere in ländlichen Regionen, noch keinen Führerschein, geschweige denn einen Omnibusführerschein", sagte Alexander Will.
"Als Existenzgründer musste meine Mutter den Busführerschein machen, allein um Personalkosten zu sparen. Damals war das freilich noch eher selten. Für die Fahrgäste war das anfänglich zwar gewöhnungsbedürftig und einige waren wohl auch etwas misstraulich, als sie sahen, dass eine Frau am Steuer saß. Später jedoch war das Feedback umso positiver, weil meine Mutter zeigen konnte, dass sie wirklich fahren kann", erklärt Alexander Will.
Zu Beginn musste sie sich vor allem um die Arbeit im Büro kümmern. Ihr Mann war derjenige, der fuhr. Von März an war er regelmäßig für acht bis zwölf Tage unterwegs, zwischendurch zwei Tage zu Hause und dann wieder auf Tour. Es handelte sich dabei vor allem um europaweite Reisen, später auch eigene Studienreisen. Christiane Will war zunächst noch als Zweitfahrer dabei.
Dei erste Reise von Christiane Will führte auf den Kreuzberg in die Rhön. Sie fuhr damals eine Seniorengruppe auf einen Gemeindeausflug. Sie verbindet viele positive und teils auch weniger angenehme Erinnerungen mit dem Fahren. Der Setra S 130, den sie fuhr, war immer wieder Gegenstand diverser Schwänke, die sie bei Gelegenheit zum Besten gab. Für Alexander Will war deshalb irgendwann klar, dass er seiner Mutter noch einmal ein solches Oldtimermodell beschaffen wollte.
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Schon als Kind
mit Bussen vertraut
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Alexander Will war schon als kleines Kind immer mit dabei auf Reisen und war so von Anfang an mit dem Reisen und insbesondere mit den Fahrzeugen vertraut, was ihm den Einstieg in seine eigene Arbeit vereinfachte. Allerdings ließen ihm seine Eltern stets volle Freiheit bei der Berufswahl: "Ich habe mich ganz bewusst für die Arbeit in unserem Geschäft entschieden. Mein Bruder hat sich andersweitig orientiert und ist am Oberlandesgericht Nürnberg tätig. Zugleich waren meine Eltern natürlich froh, dass ich ihre Arbeit fortsetze", so Alexander Will weiter.
Besonders lobt er den Handlungsspielraum, dem seine Eltern ihm schnell gewährt haben. Anders als in vielen anderen Betrieben konnte er schon sehr früh selbständig Entscheidungen treffen und eigenveranwortlich handeln. Seine Eltern fungierten lediglich als Berater und formulierten gegebenenfalls Einwände. Durch sein selbständiges Arbeiten kam Alexander Will schnell zu mehr und mehr Erfahrung, was er seinen Eltern bis heute noch hoch anrechnet.
Offiziell übernahm Alexander Will das Unternehmen im Jahre 2005. Will Reisen verfügt heute neben dem Reisegeschäft über einen Gebrauchtbushandel und einen Entsorgungsfachbetrieb. Das Unternehmen fährt nicht für Reiseveranstalter, sondern bietet eigene Gruppenreisen an. Für Alexander Will steht das Unternehmen stets an erster Stelle: "Der Betrieb ist mein Leben. Neben meiner Familie ist er das Wichtigste für mich."
Die Hallen bei Will Reisen füllen sich allmählich mit alten Oldtimer-Modellen, die der Liebhaber sich nach und nach zugelegt hat. Benutzt werden sie allerdings nicht. Lediglich ein altes Modell von Neoplan, mit dem sein Vater damals die ersten Fahrten machte, fungiert heute manchmal noch als Fahrzeug für Sonderfahrten zu speziellen Anlässen wie Hochzeiten oder ähnlichen Festivitäten.
Er ist sich aber sicher, dass seine Mutter nach wie vor stets von dem Setra S 130 in ihren Bann gezogen wird und erklärt: "Wenn sie daran vorbeigeht, kommen sicher all die Erinnerungen aus ihren Anfangstagen in ihr hoch und deshalb bin ich froh, dieses Modell beschaffen zu haben."
(Quelle busblickpunkt (Jens Strieder))

 


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