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CSU-Kreisvorstand besucht Busunternehmen "Will-Reisen"

Geisterbusse will niemand

Zeil am Main Der Landkreis ist ein weißer Fleck auf der ÖPNV-Landkarte

Mit der Problematik des Öffentlichen Personennahverkehrs im ländlichen Raum und den Fragen von Busunternehmen beschäftigte sich der CSU-Kreisvorstand auf seiner jüngsten Sitzung in Zeil. Im Vorfeld besichtigten die CSUler hierzu das Unternehmen „Will-Reisen“ mit seinem Betriebshof und seinem Bürogebäude, um aus erster Hand Informationen zu erhalten.

Christiane Will erinnerte an die Gründung des Busunternehmens im Jahr 1975 in Mechenried mit dem Kauf eines Reisebusses.
1980 zog das Unternehmen nach Lendershausen um und nahm 1981 den Schullinienverkehr in Hofheim auf, den die Firma bis heute bedient. Später kamen Studienfahrten hinzu. 1995 wurde die Verkehrsgemeinschaft Kapellenberg Zeil gegründet.
Ein weiterer Meilenstein war die Einweihung des neuen Betriebshofes im Jahr 1999 in Zeil.
Seit 2001 ist „Will-Reisen“ auch Entsorgungsfachbetrieb in der Städtereinigung und die Geschäftsführer Heinz und Alexander Will wurden bereits als Manager des Monats ausgezeichnet. Heinz Will bezeichnete den Omnibusbetrieb als „eine andere Welt“, die in den letzten Jahren stark von der Bürokratie belastet wurde.
In vielen Bereichen sei „Will-Reisen“ Schrittgeber gewesen mit dem ersten Bus mit Überlänge, dem ersten Großraumtaxi und dem ersten Rollstuhltaxi im Landkreis.

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Im Hinblick auf den Öffentlichen Personennahverkehr sei der Landkreis ein „Waisenkind“ und „ein weißer Fleck“, erklärte Seniorchef Heinz Will. Dabei müsse man wissen, dass der ÖPNV immer ein Zuschussgeschäft bleiben werde. Auf der anderen Seite – nicht weit weg – in Thüringen ländlich geprägte Regionen auch in der Fläche mit einem Linienkonzept versorgt.
CSU-Fraktionsvorsitzender Günther Geiling wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich der Landkreis Haßberge schon einmal intensiv mit dem ÖPNV befasst und auch entsprechenden Linienverkehr in einer Versuchsphase eingerichtet hatte. Dies sei von den Bürgern aber nur in bescheidenem Maße angenommen worden.
Schließlich könne man keine „Geisterbusse“ fahren lassen und die Kosten müssten verantwortbar sein. Auch CSU-Kreisvorsitzender Steffen Vogel bekräftigte, dass der oft von Bürgern geforderte ÖPNV in Wirklichkeit nicht angenommen werde. Ein gutes Beispiel seien die Betriebslinien zu bestimmten Unternehmen im Landkreis gewesen, die alle eingestellt wurden. Die CSU werde sich trotzdem weiter mit diesem Problem beschäftigen müssen, auch angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung. Allerdings seien auch viele Senioren im Besitz eines eigenen Autos und dadurch bis ins hohe Alter Teilnehmer des Individualverkehrs.

Heinz Will forderte in diesem Zusammenhang eine bessere Informationspolitik. Viele Bürger wüssten gar nicht, dass viele Schulbusse öffentlich sind und dass dort auch Bürger mitfahren könnten. Einig waren sich alle Anwesenden, dass der Rückgang von Schülerzahlen zu einer Konzentration auf eine kleinere Anzahl von Schulstandorten führt, was den ÖPNV aber nicht entlastet. Um den Verlust der Schülerzahlen zu kompensieren, sei die Gewinnung neuer Kunden eine vordringliche Aufgabe für die Zukunft des ÖPNV. (Von Günther Geiling (erschienen im Haßfurter Tagblatt und FT))

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